Passbilder

Die ausstellenden Behörden verlangen für Passbilder zur Ausstellung von Personalausweisen, Reisepässen, Führerscheinen und Krankenkassenkarten ein Bildformat von 35 × 45 mm (ohne Rand).

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Aktuelle Anforderungen in Deutschland für den Personalausweis

Derzeit besteht in Deutschland – im Gegensatz zum elektronischen Reisepass – noch kein Zwang zu biometrietauglichen Passbildern für den Personalausweis.

Aktuelle Anforderungen in Deutschland für den ePass

  • Das Paßgesetz legt in § 4 Abs. 5 für Reisepässe fest: „[…] Einzelheiten des Lichtbildes bestimmt der Bundesminister des Innern im Benehmen mit dem Auswärtigen Amt durch Rechtsverordnung […]“.
  • Passbilder sind 35 × 45 mm groß (Hochformat, ohne Rand), wobei die Entfernung oberes Kopfende ↔ Kinn zwischen 32 und 36 mm liegen muss.
  • Das Gesicht muss gut ausgeleuchtet sein und vor einem neutralen hellgrauen Hintergrund fotografiert werden. Effektbeleuchtung ist nicht gestattet, Schatten auf dem Hintergrund sind nicht zulässig. Reflexionen in einer vorhandenen Brille sollen vermieden werden.
  • Die Gesichtsfläche darf nicht abgedeckt sein.
  • Auf dem Lichtbild dürfen keine Uniformteile abgebildet sein.
  • Ist das Tragen einer Kopfbedeckung vorgeschrieben (z. B. Religionsgemeinschaft, geistlicher Orden), so ist diese Verpflichtung der Passbehörde nachzuweisen. Trotz Kopfbedeckung muss das Gesicht in vollem Umfang zu erkennen sein.
  • Zur Unterstützung der automatischen Gesichtserkennung (Biometrie) wird ein neutraler (ernster) Gesichtsausdruck mit geschlossenem Mund gefordert.
  • Das Bild muss frontal aufgenommen werden, die Nase muss auf der Mittellinie liegen. Halbprofil ist nicht zulässig. In Deutschland sowie im Ausland (z. B. Großbritannien und Kanada) sind entsprechende Vorschriften bereits in Kraft getreten.
  • Für Personalausweise und vorläufige Personalausweise können beide Lichtbild-Typen (nach alter und neuer Foto-Mustertafel) verwendet werden (Anlage zum Schreiben des Bundesministeriums des Innern vom 1. September 2005 an die Fotobranche und die Passbehörden; nach wie vor gültig).
  • Es empfiehlt sich, ca. 5 mm weißen Rand um das 35 × 45 mm große Bild zu belassen damit die Behörden es mit den vorhandenen Schablonen bearbeiten können.

Informationen mit einer Fotomustertafel bietet die Bundesdruckerei online hier → an.

Aktuelle Anforderungen in Deutschland für den eGK (elektronische Gesundheitskarte)

Zur Ausstellung der neuen elektronischen Gesundheitskarte benötigen die Krankenkassen von jedem Versicherten ein Foto, auf dem dieser zweifelsfrei erkennbar ist. Es weist Sie eindeutig und schnell als Karteninhaber aus und beugt bei Verlust der Karte einem Missbrauch durch unberechtigte Dritte vor.

Damit Sie sicher sein können, dass Ihr Foto für die neue Karte problemlos eingesetzt werden kann, sollte es – analog zu Passbildern – folgende Kriterien erfüllen:

Format 35 x 45 mm (Hochformat, ohne Rand und abgerundete Ecken)Gesichtshöhe: 32 bis 36 mm (entspricht ca. 70 bis 80 % des Fotos)Gesicht zentral platziert
Farbe schwarz-weiß oder farbig
Qualität scharf, klar und kontrastreich;
Fotoabzug frei von Knicken und Verunreinigungen
Hintergrund neutral, einfarbig und mit deutlichem Kontrast zu Gesicht und Haaren
Ausleuchtung gleichmäßig ohne Reflexionen, Schatten oder rote Augen
Kopfposition frontal (nicht im Profil)
Gesichtsausdruck neutral mit geschlossenem Mund und Blick in die Kamera
Augen geöffnet und vollständig sichtbar, Blick gerade in die Kamera
Brillenträger Gläserrand oder Gestell dürfen Augen nicht verdecken;
Augen müssen klar und deutlich erkennbar sein (keine Reflexionen auf den Gläsern, getönte Gläser oder Sonnenbrillen)
Kopfbedeckung grundsätzlich nicht erlaubt;
Ausnahmen sind zulässig, z.B. aus religiösen Gründen, in diesem Fall: Gesicht muss von Kinn bis Stirn erkennbar sein, es dürfen keine Schatten auf dem Gesicht entstehen (eindeutige Identifizierung darf also durch Kopfbedeckung nicht beeinträchtigt sein)


Eine Gesundheitskarte ohne Foto erhalten lediglich Kinder bis zur Vollendung des 15. Lebensjahres und Versicherte, denen die Erstellung des Fotos nicht möglich ist (z. B. Schwerpflegebedürftige).